Fun- und Foolosophy eines Spassteufels

Wissen ist Macht, die lacht in ihrer ganzen Pracht bis es kracht. Mit meinem unbändigen Wissensdurst bleibe ich wohl ein Nimmersatt. Für diesen unermesslichen Reichtum bin ich froh – ich finde es sauglatt. Mein Wissen ist nicht seicht. Warum wohl bin ich so federleicht? Gerissen mit Wissen wurde ich als Wunderfeder. Was danach kam, ist bloss (m)ein Lauf der Dinge. Eigentlich bin ich schon lange zirkusreif. Jedenfalls eher als Zungen- statt Zahnbrecher. Aber übler als jeder Schwerstverbrecher. Lieber berüchtigt und gefürchtet als berühmt und gelangweilt. Nicht sende- und sensationsgeil, sondern sensationell und bis zum Ende geil. B(e)reit für Weisheit: Cupido – Little prince of foolosophy | Rhetoric farm and camp. Nur die Harten kommen in den Honiggarten.

Mein Klo leuchtet lichterloh

Wisdom is good. Wunderfeder is gold.

Wir erleben gerade eine Welle von Geschenken über alle kulturellen und künstlerischen Kanälen, die ich mir schon immer gewünscht habe aber nie bekam.

Schon als Kind war ich sehr wählerisch mit Geschenken. Ich war nie damit zufrieden, was andere dachten, dass es mir gefallen und begeistern würde. So dachte ich mir selbst ganz besondere Geschenke aus, die andere dazu begeistern, selbst Spiele und Geschenke zu basteln und zu machen, um andere damit zu bescheren und beschenken.

Fun- und Foolosophy eines Spassteufels

Woher ich kam, hatten die meisten Kinder keine Spielzeuge. So spielten wir auf der Strasse die Spiele, die wir kannten. Nach einer Weile fand ich es langweilig, immer wieder die gleichen Spiele mit den gleichen Regeln zu spielen. Also fing ich an, neue Spiele zu machen mit neuen Regeln. Auf der Strasse hatten wir nicht viel. Drum beschloss ich, mit Steinen neue Spiele zu machen. Eines davon war es, wer den Stein am nächsten zur Wand wirft, hat gewonnen. Dann geschah ein Wunder: Alle waren ganz Feuer und Flamme und wollten mitmachen. So spielten wir alle dasselbe neue Spiel bis einige Miesepeter und Spielverderber anfingen, das Spiel schlecht zu machen und zu verheizen. Statt die Steine gegen die Wand zu werfen, warfen sie sie gegen mich. Das ging zu weit. Das ist es nicht wert, ein so aufwendiges Spiel und Geschenk auszudenken. Sagte ich mir.

Im Klo wurde ich findig und froh

Dennoch liess es mich nicht davon ab, neue Spiele und Geschenke auszudenken und zu erfinden. Einfach nicht mehr mit Steinen und den gleichen Leuten. Aber mit einfachen und alltäglichen Dingen und Gewohnheiten. So führte meine komische Spielsucht zum Klopapier. Da bin ich mir sicher, dass es nicht weh tut, wenn ihr sie mir zurückwerft. Seht euch vor! Dieses Spiel kann nicht nur wurfgeile WC-Rollen ermutigen, sondern auch durchtrainierte Ballfänger und Torwächter. Wer mir nun plausibel erklären kann, warum man heutzutage Klopapier zum Fressen gern hat, kriegt eine Rolle frei Haus.

Meine Erfahrungen mit David Lynch’s Werken:

waren heftig, wuchtig und erschütternd. Ab dem Jugendalter fing ich an über verschiedene Sinne eindrückliche und erdrückende Vibes in der kulturellen und künstlerischen Darstellungen und Darbietungen wahrzunehmen.

Eigentlich war Wild at Heart für meine Gefühlswelt heftig genug, dass Nicolas Cage aus Leidenschaft jmd mit blossen Händen erschlug. Alsbald merkte ich, dass David Lynch Türen und Toren zur metaphysischen Welt bereits weit aufgestossen hatte. Manchmal schockierten mich seine Bilder und Filme so sehr, dass ich, reich an Emotionen, damit bloss ohnmächtig war und nicht wusste, was anzufangen. Aber ich wusste, dass aus dieser Welt mein Monster in mir erwachen könnte. Ein Monster, das so mächtig ist, dass es alles auffrisst, was Angst und Furcht hat. Auch wenn ich nur ein kleiner, wilder Teufel bin, der nie genug vom Spass hat, schloss ich diese Türe ehrführchtig, weil ich wusste, dass nicht nur Singen, sondern auch Lachen Furcht blockieren kann. Lieber spiele ich mein eigenes Spiel. So wurde mir zum einen schnell klar, dass auch die metaphysische Welt ein sehr mächtiges Schwert sein kein. Aus dieser Hölle kam die Wunderfeder.

Zum anderen erfuhr ich das Erwachen durch mein Bewusstsein in der Gefühlswelt, weil ich sie danach besser einzuordnen wusste. Ob diese Erfahrungen ein Fluch oder Segen ist, ist schwer zu sagen. Aber hier traf ich eine wegweisende Entscheidung: Fokus, du bist nicht dazu berufen, als Massenmörder und Kriegsverbrecher in die Geschichte einzugehen!